Prothetik - Zahnersatz Dortmund

Zahnärztliche Prothetik und Zahnersatz in Dortmund

Sind durch Karies, Parodontitis, Verletzungen oder Unfälle eigene Zähne verloren gegangen, kommt die moderne Prothetik zum Einsatz. Ästhetischer und hochwertiger Zahnersatz bildet eigene Zähne in Form und Farbe so nach, dass kein Unterschied sichtbar ist.

Die Anfertigung der Nachbildungen erfolgt immer individuell und im Hinblick auf die Besonderheiten des Gebisses. Alle Gebissfunktionen, wie z.B. Kaufähigkeit und Aussprache, werden durch modernen Zahnersatz wiederhergestellt.

Welche Arten von Zahnersatz gibt es?

In der Prothetik wird unterschieden zwischen festsitzendem und herausnehmbarem Zahnersatz.

Implantate, Kronen, Brücken, Inlays, Onlays und Veneers werden zum festsitzenden Zahnersatz gezählt. Fehlen mehrere Zähne oder ist das Gebiss zahnlos kommt herausnehmbarer Zahnersatz, wie Teil- oder Totalprothesen, in Betracht.

Festsitzender Zahnersatz

Kronen:  Eine Krone vom Zahnarzt ersetzt die natürliche Zahnkrone. Sie überkront den noch vorhandenen Teil des Zahnes, der noch zu mindestens 50% erhalten sein sollte.


Brücken:  Eine Zahnbrücke dient dazu, eine Zahnlücke zu schließen. Dazu wird die Brücke an den benachbarten Zähnen, die zuvor abgeschliffen werden müssen, befestigt. Für Brücken bedarf es gesunder und stabiler Nachbarzähne.


Veneers sind hauchdünne Verblendschalen, die dauerhaft auf die Außenseite der Zähne geklebt werden. Sie decken Verfärbungen, abgebrochene Stellen, schiefe Zähne oder defekte Oberflächen der Zähne ab.  Sie werden in der Regel bei Frontzähnen  eingesetzt.


Implantate ersetzen einzelne oder mehrere fehlende Zähne im Kiefer. Hierbei werden künstliche Zahnwurzeln in den Kiefer eingesetzt, die eine künstliche Zahnkrone tragen.


Inlays und Onlays: Inlays sind hochwertige und langlebige Füllungen,  die für den beschädigten Zahn im Labor maßgefertigt werden. Inlays sind eine Alternative zur normalen Zahnfüllung und kommen meist bei mittleren oder größeren kariesgeschädigten Zahndefekten der Backenzähne zum Einsatz. 

Sind neben der Kaufläche durch die Karies auch ein oder mehrere Zahnhöcker der Backenzähne geschädigt, dann reicht die Versorgung mit Inlays nicht aus. In diesem Fall sind Onlays das passende Mittel, da diese auch die Höcker wieder rekonstruieren. Sie bedecken die komplette Zahnfläche.

Herausnehmbarer Zahnersatz

  • Teilprothesen:  Diese Art des herausnehmbaren Zahnersatzes ist angeraten, wenn im Gebiss noch Zähne vorhanden sind, aber zu wenige oder in ungünstiger Verteilung, um eine Versorgung mittels Zahnbrücke/n vorzunehmen. Die Teilprothesen gibt es in verschiedensten Ausführungen.
  • Totalprothese: Diese Form des Zahnersatzes ist auch unter dem Namen Vollprothese bekannt oder umgangssprachlich unter „Dritte Zähne“ oder „Gebiss“.  Eine Totalprothese versorgt einen komplett zahnlosen Ober- oder Unterkiefer.

Auswahl des Materials für den Zahnersatz

Die Auswahl des passenden Zahnersatzmaterials hängt von verschiedenen Faktoren ab.

  • Um welche Art von Zahnersatz geht es grundsätzlich? Brücken, Kronen, Prothesen, Implantate Inlays…?
  • Für welche Stelle im Mund ist der Zahnersatz vorgesehen? Front- oder Backenzahnbereich?
  • Wie ist das eigene Budget?
  • Liegen Allergien oder Unverträglichkeiten vor? Wird Metall vertragen?
  • Hat der Patient bereits Zahnersatz? Aus welchem Material ist dieser? Die Materialien müssen verträglich zueinander sein.
  • Welche Wünsche und Vorstellungen hat der Patient?

Wir beraten Sie zur Materialauswahl direkt in der Sprechstunde  und schlagen Ihnen das für Ihre Bedürfnisse beste Material vor.

Ein kurzer Überblick über gängige Materialien für die Herstellung von Zahnersatz:

Nichtedelmetalllegierungen (NEM) umfassen verschiedene  Metalllegierungen.  NEM sind kostengünstig, gut verträglich und werden für Kronen und Brücken im Backenzahnbereich und  auch für Teil- oder Modellgussprothesen verwendet.

Gold wird als goldhaltige Legierung und schon seit langer Zeit für Zahnersatz verwendet.  Es ist widerstandsfähig, belastbar, gut verträglich und langlebig. Eine Anpassung an die Zahnfarbe ist durch eine Verblendung möglich. Gold wird heute jedoch immer seltener nachgefragt

Zirkon, genauer gesagt, Zirkonoxid erfreut ist immer größerer Beliebtheit. Das metallfreie Material ist extrem stabil, wird von Allergikern gut vertragen und besticht durch sein natürliches Aussehen. Es ist sowohl für Brücken, Kronen, Veneers als auch für Implantate geeignet.

Titan hat sich als Werkstoff für die Herstellung von Implantaten bewährt. Es ist biologisch hoch verträglich, extrem fest und sehr beständig. Auch für Kronen kann es in Verbindung mit Porzellan verwendet werden.

Keramik: Bei der Anfertigung von Zahnersatz wird gerne Keramik genommen. Es ist für Allergiker sehr gut verträglich und so gut wie nicht vom echten Zahn zu unterscheiden. Brücken, Kronen, Veneers und Inlays können aus Keramik gefertigt werden.

Kunststoff ist eine gute und preisgünstige Variante zu Keramik, welche für Kronen, Inlays, Veneers und Prothesen verwendet werden kann.

Zahnlücke lassen oder nicht?

Nicht nur aus ästhetischen, sondern auch aus medizinischen Gründen empfiehlt es sich, eine Zahnlücke aufgrund eines Zahnverlustes wieder zu schließen.

Mit der Zeit können sich die Nachbarzähne zur Zahnlücke hin neigen. Durch die Schrägstellung entstehen Nischen, die schwierig zu reinigen sind und somit Karies und Parodontose begünstigen.

Der der Lücke gegenüberliegende Zahn beißt ins Leere und kann sich dadurch weiter aus dem Kiefer schieben. So entsteht ein sogenannter verlängerter Zahn.

Auch eine Änderung der Aussprache, wie Lispeln kann sich durch Zahnverlust einstellen.

Durch den fehlenden Zahn kann sich der Biss ändern, d.h. die Zähne des Ober- und Unterkiefers passen nicht mehr richtig aufeinander. Das kann Probleme mit dem Kiefergelenk nach sich ziehen und weitere Beschwerden wie Verspannungen und Kopfschmerzen hervorrufen.

Bei Zahnverlust ist es angeraten nicht allzu lange mit der Versorgung der Lücke zu warten. Denn an der Stelle des fehlenden Zahnes bildet sich der Kieferknochen zurück.  Ein späterer Einsatz von Zahnimplantaten wird dadurch erschwert.

Zuschuss der gesetzlichen Krankenkassen

Die Krankenkassen beteiligen sich an Kronen, Brücken und Prothesen mit einem Zuschuss in Höhe von bis zu 50% (ab 01.10.2020 bis zu 60%) der Kosten für eine Regelversorgung. Durch ein lückenloses Bonusheft kann der Zuschuss nach 5 Jahren auf 70% und nach 10 Jahren auf 75% erhöht werden. Geringverdienende bekommen von den Krankenkassen 100% der Regelversorgung erstattet.

Die Regelversorgung umfasst die Standardtherapie bei Kronen, Brücken und Prothesen. Beim Material ist das die Verwendung von Metall (NEM) und die Verblendung im Frontzahnbereich, sowie bei Prothesen Kunststoffe.

Leistungen, die über die Regelversorgung hinausgehen (wie z.B. Keramik, Gold, Implantate oder bestimmte Prothesenarten) müssen vom Patienten getragen werden.

Praxiseigenes Labor – Handwerk und Knowhow

Durch unser eigenes Zahnlabor und die enge Zusammenarbeit mit einem Meister- und Fräslabor können wir unsere hohen Ansprüche an die Zahntechnik erfüllen und Ihnen hochwertigen Zahnersatz bieten, der sich nicht von Ihren natürlichen Zähnen unterscheidet.

Wussten Sie übrigens, dass Dr. Badziong nicht nur promovierter Zahnmediziner, sondern auch ausgebildeter Zahntechniker ist.

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